Geschichte 

Die Idee, eine Künstlergruppe zu gründen, entstand im Rahmen einer Ausstellung von Künstlern aus Pitigliano  vom 19. bis 30. März 2008.    Direkt nach der Ausstellung „Kunst in Pitigliano„ wollten die beteiligten Künstler diese Erfahrung nutzen, um in Zukunft neue Projekte zu realisieren.     Am 17. April 2008 wurde auf Anregung von Mauro Scalampa   zusammen mit  F. Corsi, M. Casapieri, G. Zimei, R. Peri, B. Savelli, L. Jevremovic , G. Codoni und  G. Malagese die Gruppe Künstler aus Pitigliano  unter dem Namen  „ARCADIA et in Arcadia ego” gegründet.     Trotz einiger Schwierigkeiten wurde die Idee einer internationalen Ausstellung  im August realisiert, die unter dem Titel  „1. Ausstellung Zeitgenössischer Kunst Pitigliano „ vom 1. - 17. August 2008 stattfand.      Inzwischen gehörten zur Gruppe Anna Pachetti - Malerin und Dichterin aus Florenz sowie Lilly Brogi , Besitzerin der Kunstgalerie "La Pergola"  in Florenz.     Nach dem grossen Erfolg dieser Ausstellung bei Publikum und Kritik entstand aus der Künstlergruppe am 11. September 2008 offiziell der Kulturverein „ Arcadia "et in arcadia ego" mit dem Ziel, Pitigliano nicht nur als historisch und touristisch bedeutenden Ort sondern auch als Zentrum für zeitgenössische Kunst zu etablieren.     Arcadia ist offen für alle Künstler, die in diesem Sinne arbeiten möchten.


Zum Namen, Motto und Symbol

Arcadia 

(Arkadien) - heute eine griechische Präfektur - symbolisierte in der Literaturgeschichte eine idyllische Welt. Die unbewohnte Gebirgsregion, vorwiegend von Hirten bevölkert, wurde in der Dichtung und Mythologie  zum Ort des Goldenen Zeitalters verklärt, wo die Menschen in einer idyllischen Natur alles fanden, um glücklich und zufrieden ohne mühevolle Arbeit zu leben.       Ein wesentlicher Bestandteil des Traums von arkadischer Freiheit war die Schäferideologie, ein vielfältig zusammengesetztes Ideensystem, deren Kern die Pastoralliteratur  und deren Verarbeitung zu Motiven der dekorativen Künste seit dem 17. Jahrhundert ist.     Arkadien ist seit der Antike ein Kunstobjekt sowohl in der darstellenden Kunst als auch in der Dichtung. Die Bilder schöner Nymphen in Wald und üppiger Natur haben immer wieder Maler und Dichter inspiriert.      So auch Dichter der Renaissance wie Garcilaso de la Vega in Spanien und Torquato Tasso in Italien. Arkadien repräsentiert hier ein natürliches Leben ohne gesellschaftliche Zwänge und Anpassungsdruck.

(Quelle  Wikipedia)

Et in Arcadia ego

ist eine lateinische Inschrift, die auf einigen Gemälden des Barock erscheint, so auf dem  gleichnamigen  Gemälde  von Guercino  oder auf zwei Gemälden „ Die Hirten von Arkadien“ des französischen Barockmalers Poussin.          Die wörtliche Übersetzung „ Auch in Arkadien ( bin ) ich „ wurde nach und nach ersetzt durch die Fassung „ Auch ich ( war) in Arkadien „ , interpretiert als Symbol der Vergänglichkeit des Lebens und als Aussage dem Tod selbst zugeschrieben.        Die deutsche Übersetzung des Satzes wurde von Goethe in seiner „Italienischen Reise „ als Motto vorangestellt, erhielt aber seine heutige Popularität durch Friedrich Schillers Gedicht „ Resignation“ , das mit den Worten beginnt : „Auch ich war in Arkadien geboren“.

(Quelle und mehr Informationen bei Wikipedia)

Die Blume der Apokalypse 

Man findet dieses Bild in vielen Werken mittelalterlicher Alchimisten und Mystiker.       Sie stellt die Apokalypse in ihrer Bedeutung der Offenbarung des Göttlichen im Menschen dar.     Die Blume entspringt aus den 4 Kreisteilen und hat 4 Blütenblätter - den 4 Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft zugeordnet - , die so eine Harmonie erzeugen.       Darüber hinaus können sie den 4 Wesen der Apokalypse  ( Mensch, Adler, Stier und Löwe ) zugeordnet werden, die so die Einheit des Buchs der Erkenntnis darstellen, das aus der Vielfalt der Schriften ( den Elementen ) entspringt.       Die Blume in ihrer geometrischen Harmonie symbolisiert die Perfektion der Schöpfung und des göttlichen Menschen, soll nach Rudolph Koch als Talisman auch  gegen böse Kräfte wirken.

(Quelle : Adriano Forgione , Hrsg. der Zeitschrift „ Hera“)


Schwarz- Weiss- Rot - unsere Farben

Schwarz

wird schon seit der Steinzeit aus verschiedenen Naturstoffen und Mineralien hergestellt, darunter aus Russ verschiedener Harze  und verbranntem Elfenbein.    Schwarz aus dem lateinischen  „ater“ bedeutet ursprünglich kein Licht, keine Farbe, wohingegen das lateinische „niger“ leuchtendes Schwarz  bedeutet.   Schwarz symbolisiert für alle Völker Genesis und Chaos, Dunkelheit und Leere.       So wurde Schwarz als Farbe des Geheimnisvollen und Unbekannten definiert - eine allumfassende Synthese , gleichzeitig An- und Abwesenheit aller Materie.  In der Vision des „kosmischen Ei„ so auch Symbol der Fruchtbarkeit, des Uterus und der Schöpfungskraft.

Weiss

Im Altertum wurden statt Weiss auch die Begriffe Reinheit und Licht benutzt.    Die Farbe wurde aus verschiedensten Materialien gewonnen , darunter  Marmor, Kalk, Ton und Silber. Es gab auch weisse Kleidung aus Leinen und Baumwolle, gebleicht und entfärbt.
Weiss symbolisiert Licht; in der Schöpfungsgeschichte wurden zuerst Licht und Dunkel getrennt , bildhaft dargestellt wird Weiss durch den Flug eines Vogels oder  einer weissen fünfblättrigen Lotosblume.   Weiss stand  auch für die göttliche Erscheinung, darunter auch die für die Menschen unerklärlichen Naturerscheinungen wie Blitze und Sonnenstrahlen, deren Anblick sie nicht ertragen konnten.  Weiss, weisse Kleidung  symbolisieren Reinigung und Reinheit sowie die erleuchtende Kraft der Vernunft und Wahrheit. Auch in Begräbnisriten werden Verstorbene weiss gekleidet als Zeichen ihrer Rückkehr zum göttlichen Licht.

Rot

Rot ist die Farbe des Feuers, des Bluts, steht für Vitalität, Leidenschaft, Impulsivität, Mut, aber auch Dominanz und Streitlust.    Rot als Temperament ist sehr lebhaft, unternehmungslustig, mutig, mit dem Wunsch jeden Augenblick voll auszuleben, entscheidet ohne zu zögern, sucht Bestätigung und will immer weiterkommen. Ihm wird praktische Intelligenz und Kampfgeist zugeschrieben.
et in arcadia ego